
Der jüdische Unternehmer, Kunstsammler und Mäzen Eduard Arnhold (1848−1925) zählte zu den herausragenden Akteuren in der Geschäftswelt des deutschen Kaiserreichs. Im Jahr 2015 entstand eine kleine Ausstellung in der rekonstruierten Dorfkirche in Hirschfelde, wo die Arnholds einst ein Landgut bewohnten und bewirtschafteten. Ihre Stadtvilla am Tiergarten wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Am 17. Juli 2025 wurde der zentrale Platz zwischen Kulturforum und Philharmonie Johanna & Eduard Arnhold gewidmet. Anlässlich der Namensgebung erinnerte erneut eine kleine Ausstellung an Leben, Wirken und Vermächtnis des Ehepaares. Der Berliner Historiker Dr. Michael Dorrmann hat zu Eduard Arnhold promoviert und zeichnet als ausgewiesener Kenner für den Inhalt der Ausstellung verantwortlich.



