Gabriele Gysi – Frieden
Gabriele Gysi war unser Gast. Mit ihrem neuen Buch wirft sie einen Blick zurück in die deutsch-deutsche Vergangenheit, äußert ihre Besorgnisse zur Gegenwart und äußert klar, worauf es in Zukunft ankommt.
Gabriele Gysi war unser Gast. Mit ihrem neuen Buch wirft sie einen Blick zurück in die deutsch-deutsche Vergangenheit, äußert ihre Besorgnisse zur Gegenwart und äußert klar, worauf es in Zukunft ankommt.
Laura von Wimmersperg ist unermütlich. Seit Jahrzehnten ist sie in der Friedensarbeit aktiv. Die aktuelle politische Situation treibt sie um. Und obwohl sie sich keinen falschen Hoffnungen macht, gibt es für sie nur eine Option – weitermachen!
Die Friedrich-Wolf-Gesellschaft in Lehnitz publiziert in loser Folge eine kleine Heftreihe. SPUREN richtet den Blick auf einzelne Facetten im weiten Kosmos der Familie Wolf. »Die Bitternis des Sieges« erinnert mit Auszügen aus Konrad Wolfs Kriegstagebuch an die Befreiung vom deutschen Faschismus. »Mit heißem Herzen« – eine Vielzahl von Zitaten zeigt das literarische Ringen Friedrich Wolfs mit Thomas Müntzer und dem deutschen Bauernkrieg. Die ersten beiden Hefte wurden inhaltlich von Tanja Trögel betreut. »Wolf und ich« ist die umfassende Dokumentation eines kreativen Schulprojekts, das Jana Weinert von der Friedrich-Wolf-Stiftung mit Kindern der Friedrich-Wolf-Grundschule absolvierte. Frank Jahnel ist bei allen Heften ein verlässlicher Lektor.


Der jüdische Unternehmer, Kunstsammler und Mäzen Eduard Arnhold (1848−1925) zählte zu den herausragenden Akteuren in der Geschäftswelt des deutschen Kaiserreichs. Im Jahr 2015 entstand eine kleine Ausstellung in der rekonstruierten Dorfkirche in Hirschfelde, wo die Arnholds einst ein Landgut bewohnten und bewirtschafteten. Ihre Stadtvilla am Tiergarten wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Am 17. Juli 2025 wurde der zentrale Platz zwischen Kulturforum und Philharmonie Johanna & Eduard Arnhold gewidmet. Anlässlich der Namensgebung erinnerte erneut eine kleine Ausstellung an Leben, Wirken und Vermächtnis des Ehepaares. Der Berliner Historiker Dr. Michael Dorrmann hat zu Eduard Arnhold promoviert und zeichnet als ausgewiesener Kenner für den Inhalt der Ausstellung verantwortlich.



Anlässlich einer Tagung im FMP1 wurde unsere Ausstellung »EL PUEBLO UNIDO – Erinnerung an den 11. September 1973« in Berlin gezeigt. Pinochets faschistischer Militärputsch ist die Blaupause für viele gewaltsame Regimewechsel, die seither folgten. Damit bot unsere Ausstellung den passenden themaischen Rahmen für die dreitägige Veranstaltung.
Mit »Fließbandbays Beat-Show« wandelte sich das politische Kabarett-Kollektiv Floh de Cologne im Jahr 1969 zur progressiven Rockband. Das Konzeptalbum spiegelt hart und kompromisslos die Alltagserfahrungen und das Lebensgefühl junger Leute in der alten Bundesrepublik Deutschland. Mit anarchischer Lust an provokanten Texten und mit robuster musikalischer Spielfreude war die Kölner Band ihrer Zeit voraus. »Fließbandbabys Beat-Show« erweist sich deshalb bis heute als zeitloses Dokument von aktueller Relevanz. Mit dem Mandat der Band haben wir eine visuelle Version geschaffen, die den Geist der Zeit wieder aufleben lässt. Am 25. Mai 2025 erlebte »Fließbandbabys Beat-Show« die öffentliche Premiere im Kino Babylon Berlin mit Caro Gubig, Susann Witt-Stahl und Dieter Klemm (Floh de Cologne). Wir danken der Jungen Welt und Melodie & Rhythmus für die mediale Unterstützung.


Das European Peace Project ist ein Manifest freier Bürger, das sich an alle richtet und dem viele folgen. In einer Zeit, in der Presse und Politik für Kriegstüchtigkeit trommeln, ein Bundeskanzler im Wahlkampf offen über strategische Angriffsziele schwadroniert und ein deutscher Außenminister Russland für alle Zeiten zum Feind erklärt, ist es hohe Zeit, dass die Bürger ihren Widerspruch artikulieren. Gemeinsam mit unseren Freunden Maja Bunke und Ramon Schack unterstützen wir das European Peace Project und danken Prof. Dr. Ulrike Guerot und ihren Mitstreitern für diese wichtige Initiative.
Wir danken sehr herzlich der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Guerot, die zur Eröffnung der Ausstellung ihre ganz persönlichen Gedanken äußerte und einen weiten Bogen vom Jahr 1945 über den 30. April 1975 bis in unsere Gegenwart spannte. Wir danken sehr herzlich Frank Jahnel, dem Vorstand der Friedrich-Wolf-Stiftung, der ohne Zögern seine musikalische Unterstützung zusagte und Claudia und Lexa an seine Seite nahm. Wir danken sehr herzlich Pham Quynh Nga, die unser Vorhaben lange im Vorfeld medial begleitete und über www.Viet-Bao.de ihre Landsleute informierte, die so zahlreich erschienen sind. Wir danken sehr herzlich Helena, der jungen Mutter, die uns mit den Klängen der Bambus-Xylophos vertraut machte und dem ernsten Anlass einen fröhlichen Höhepunkt schenkte. Wir danken sehr herzlich Thanh und Uwe, die uns und unsere Gäste mit selbstgemachten Frühlingsrollen erfreuten. Und wir danken allen Freunden und Gästen, die diese Ausstellungseröffnung zu einem unvergesslichen Ereignis machten.

