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»VIETNAM 75« ist die zwei­te Aus­stel­lung, die wir mit unse­rem Freund Peter Stei­ni­ger auf den Weg gebracht haben. Wir Zwei vom OK Pro­jekt ver­ste­hen den erfah­re­nen Jour­na­lis­ten dabei nicht als exter­nes Bau­teil, son­dern wir sehen uns bei die­ser Arbeit mit Peter als ein gemein­sa­mes Gan­zes. Und dar­um erscheint uns die­se mathe­ma­ti­sche Glei­chung im Ergeb­nis rich­tig. In Paris erin­nert eine Aus­stel­lung mit Foto­gra­fien von Marc Riboud im Gui­met Muse­um an den Viet­nam­krieg und den Augen­blick des Sie­ges. Unse­re Aus­stel­lung im Kino Baby­lon, in der Mit­te Ber­lins, ist womög­lich die ein­zi­ge in ganz Deutsch­land, die sich die­sem The­ma widmet.

Ausstellungsaufbau im Kino Babylon

Alles war gut Vor­be­rei­tet. Die gro­ße Lei­ter stand bereit und unser Freund Mat­thi­as Vor­bau hat­te die Aus­stel­lungs­ta­feln bereits zum Kino gefah­ren. Mit Hil­fe von Caro Gubig brach­ten wir alles ordent­lich an die Wän­de. Wir dan­ken herz­lich für die Unterstützung.

VIETNAM 75

Die pani­sche Flucht mit dem letz­ten Hub­schrau­ber vom Dach der US-Botschaft wur­de zum Sym­bol­bild des poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Deba­kels der USA. Einer der blu­tigs­ten Kon­flik­te wäh­rend des Kal­ten Krie­ges ende­te mit dem Sieg des viet­na­me­si­schen Vol­kes. Die­se Aus­stel­lung wür­digt den opfer­rei­chen Frei­heits­kampf gegen die stärks­te Mili­tär­macht der Welt und deren Vasal­len in Süd­viet­nam. Sie erin­nert an das Leid, das dem viet­na­me­si­schen Volk durch eine bru­ta­le Kriegs­füh­rung mit Mil­lio­nen Toten zuge­fügt wur­de. In Erin­ne­rung geru­fen wird die inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät, die auch Deut­sche in Ost und West zum akti­ven Han­deln mobi­li­sier­te und in der Bun­des­re­pu­blik von einer außer­par­la­men­ta­ri­schen Oppo­si­ti­on getra­gen wur­de. Die Aus­stel­lung ist zudem eine Hom­mage an die DDR-Dokumentarfilmer Heynow­ski & Scheu­mann und den Foto­gra­fen Tho­mas Bill­hardt, die mit ihren Wer­ken die Wahr­heit über den Viet­nam­krieg publik mach­ten. Und nicht zuletzt fei­ert sie den 50. Jah­res­tag eines gerech­ten Sieges.
Es ist die zwei­te Aus­stel­lung, die wir gemein­sam mit unse­rem Freund Peter Stei­ni­ger erar­bei­ten und es ist die zwei­te Aus­stel­lung, die wir im Kino Baby­lon in Berlin-Mitte präsentieren.

Kinderfasching mit Zebra und Kolibri

Am 11.11. waren wir in unse­rer eige­nen Aus­stel­lung in der Musik­ga­le­rie an der Goiz­sche zu Gast. Clau­dia gab zwei Schul­klas­sen eine Buch­le­sung unse­res ers­ten Buches »Begeg­nung im Dschun­gel«. Im Anschluss dar­an bas­tel­ten die Kin­der Tier­mas­ken und fei­er­ten aus­ge­las­sen zur Musik von »Das Zebra und der Kolibri«.

Was machen wir mit Europa?

Am Tag, als Donald Trump die Wahl in den USA gewann, flog die Ber­li­ner Ampel­re­gie­rung aus­ein­an­der. Dies mar­kiert tat­säch­lich eine Zei­ten­wen­de mit Dop­pel­wumms. Wir baten die unbe­stech­li­che Ana­lys­tin Prof. Ulri­ke Gué­rot um ihre Sicht auf die Ereignisse.

Ausstellungseröffnung in Bitterfeld

»Das Zebra und der Koli­bri« haben den Weg nach Bit­ter­feld gefun­den. In der Musik­ga­le­rie an der Goitz­sche ist unse­re Aus­stel­lung bis ins Früh­jahr 2024 zu sehen. Wir sind dank­bar für die kul­ti­vier­te Prä­sen­ta­ti­on unse­rer Wer­ke durch Kura­tor Dr. Sebas­ti­an Schul­ze, Uwe Holz (Fach­dienst­lei­ter Muse­en). Auch für die Wür­di­gung unse­rer Arbeit in ihren Eröff­nungs­re­den dan­ken wir bei­den Her­ren herz­lich. Für die pas­sen­de musi­ka­li­sche Ein­stim­mung sorg­ten Andre­as Ilgen­stein (Vio­li­ne) und Albrecht Wag­ner (Akkor­de­on). Wir sind sicher, dass Zebra und Koli­bri auch in Bit­ter­feld neue Freun­de fin­den werden.

Ort des Geschehens

Zum 50. Jah­res­tag eröff­ne­ten wir gemein­sam mit Peter Stei­ni­ger die Aus­stel­lung »Nel­ken­re­vo­lu­ti­on – Chro­nik eines Auf­bruchs zu Frei­heit, Fort­schritt und Demo­kra­tie« im FMP1 in Ber­lin. Nun waren wir alle mit­ein­an­der am Ort des Gesche­hens und besuch­ten das »Fes­ta do Avan­te!« in Lissabon.


 

Im Gespräch mit Dieter Klemm

Bei den Frie­dens­ta­gen der UZ kam unse­re Film­ver­si­on der Chile-Kantate »Mumi­en« (Floh de Colo­gne, 1974) zur Wie­der­auf­füh­rung. Im Anschluss traf Clau­dia unse­ren Freund Die­ter Klemm zum Podiumsgespräch.

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