Waschinsky – Der Film

Der Pup­pen­spie­ler Peter Wasch­in­sky ist bei Ken­nern eine fes­te Grö­ße und in Berlin-Friedrichshagen ein bun­ter Hund, der jen­seits des eta­blier­ten Kunst­be­trie­bes sei­ne spru­deln­den Ideen mit Gleich­ge­sinn­ten in die Tat umsetzt. Nun, mit 75 Jah­ren, denkt er dar­an, etwas kür­zer zu tre­ten. Mit einer hals­bre­che­ri­schen Film­col­la­ge rei­tet er noch ein­mal durch sei­nen eige­nen Gedan­ken­kos­mos. Das Pla­kat zum Film haben wir gern gemacht.

Schreiben hilft

Die TWG Mond­licht, eine The­ra­pie­ein­rich­tung für jun­ge Frau­en am Ber­li­ner Kreuz­berg, berei­tet ihren Geburts­tag am 31. Mai 2024 vor. Beim Work­shop »Schrei­ben« hat Clau­dia neun sehr emp­find­sa­me und talen­tier­te Frau­en ken­nen­ler­nen und beglei­ten dür­fen. Zum The­ma »Leben« ent­stan­den klu­ge, sprach­lich ver­sier­te Tex­te, die Hoch­ach­tung abver­lan­gen. Aus die­sen Tex­ten wer­den Aus­zü­ge in Form einer Col­la­ge die haus­ei­ge­ne Jubi­lä­ums­aus­stel­lung berei­chern. Wir wün­schen allen wei­ter­hin viel Erfolg und Glück auf ihrem Weg!

Dem Frieden die Freiheit

Nein, wir müs­sen nicht wie­der »kriegs­tüch­tig« wer­den! Die­se tie­fe Über­zeu­gung tei­len wir mit­ein­an­der und wir hören Men­schen auf­merk­sam zu, die auf ein lan­ges Leben zurück­schau­en kön­nen und sehr genau wis­sen, was Krieg bedeutet.

 

25. April 2024 im FMP 1

Gemein­sam mit dem Jour­na­lis­ten Peter Stei­ni­ger haben wir die Aus­stel­lung »Nel­ken­re­vo­lu­ti­on – Auf­bruch zu Frei­heit, Fort­schritt und Demo­kra­tie« kon­zi­piert und rea­li­siert. Mit Unter­stüt­zung des Wil­li Mün­zen­berg Forums wur­de die Aus­stel­lung pro­du­ziert und im Ber­li­ner FMP 1 prä­sen­tiert. Wir dan­ken sehr herz­lich Dr. Mat­thi­as Schind­ler für sei­ne ver­läss­li­che Zusa­ge und Mathi­as Nehls für sei­ne tat­kräf­ti­ge Arbeit. Ein beson­de­rer Dank gilt zudem Hele­na Arau­jo, die das kul­tu­rel­le Begleit­pro­gramm mit der Deutsch-Portugiesischen Gesell­schaft orga­ni­sier­te. Dar­über hin­aus dan­ken wir allen, die zum Gelin­gen des Gan­zen bei­getra­gen haben. Am 25. April konn­ten wir in vol­lem Haus eine stim­mungs­vol­le Eröff­nung fei­ern. Für uns war es ein berüh­ren­des Erleb­nis und ein Wie­der­se­hen mit guten Freunden.

Portugal 74 – Nelkenrevolution

Am 25. April 1974 erho­ben sich Tei­le des Mili­tärs in Por­tu­gal, um der repres­si­ven Dik­ta­tur nach Jahr­zehn­ten ein Ende zu berei­ten. Der fried­li­chen Ver­brü­de­rung mit der Bevöl­ke­rung folg­ten poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen, die den pro­gres­si­ven Auf­bruch schließ­lich auf sei­nen kleins­ten gemein­sa­men Nen­ner zurück war­fen. Die Kolo­nien in Afri­ka wur­den in ihre Unab­hän­gig­keit ent­las­sen und die Demo­kra­tie konn­te sich in Por­tu­gal eta­blie­ren. Der Aus­land­kor­re­spon­det Klaus Stei­ni­ger (1936−1916) beglei­te­te die­sen Pro­zess vor Ort. Er hin­ter­ließ einen umfang­rei­chen Bestand an Pla­ka­ten und Foto­gra­fien, die in die­ser Aus­stel­lung prä­sen­tiert werden.

»MUMIEN« im Tempodrom

Im Rah­men der 29. Rosa-Luxemburg-Konferenz im Ber­li­ner Tem­po­drom wur­de unse­re fil­mi­sche Bild­col­la­ge der Chile-Kantate »MUMIEN« vor nahe­zu 3.000 Gäs­ten gezeigt. Wei­te­re 10.000 Zuschau­er waren per Live-Stream mit dabei. Im Anschlauss wur­den wir zu einem kur­zen Gespräch mit der Jour­na­lis­tin Susann Witt-Strahl und Die­ter Klemm (Floh de Colo­gne) auf die Büh­ne gebeten.

Holger Czukay Preis für das Lebenswerk

Am 22. Novem­ber 2023 waren wir zur Ver­lei­hung des Hol­ger Czu­kay Prei­ses nach Köln ein­ge­la­den. Die Polit­rock­band Floh de Colo­gne bekam ihn für ihr Lebens­werk. Im Club Bahn­hof Ehren­feld (CBE) haben die­sen fei­er­li­chen Moment mit der Kame­ra fest­ge­hal­ten. Im Anschluss ver­brach­ten wir einen lan­gen gesel­li­gen Abend mit Vri­do­lin Enxing, Die­ter Klemm und ihren Freun­den am ande­ren Ende der Stadt.

 

 

Kostbare Geschenke

Ges­tern besuch­ten Mar­ce­la Ahu­ma­da und ihr Mann Con­ny Reu­ter unse­re Aus­stel­lung. Sie ist Geschäfts­füh­re­rin der Sal­va­dor Allen­de Stif­tung in Sant­ia­go de Chi­le. Er ist ihr wun­der­ba­rer Über­set­zer und von Beruf Inter­na­tio­na­list. Mit zwei ori­gi­na­len Pla­ka­ten haben uns bei­de reich beschenkt und zudem konn­ten wir ein wei­te­res, sehr per­sön­li­ches Zeit­zeu­gen­ge­spräch auf­zeich­nen. Am Abend tra­fen wir sie dann wie­der, beim Kon­zert von Inti-Illimani in der Pas­si­ons­kir­che. Was für ein Tag!

 

 

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